Feiern Sie den Batman-Tag!

Feiern Sie den Batman-Tag!

Seit seinem Auftritt in Detective Comics Im Mai 1939 erschien Batman und ist bis heute einer der bekanntesten Helden der Comic-Geschichte. Es ist schwer zu sagen, warum gerade diese Figur die Fantasie beflügelt, im Rampenlicht steht und so viele andere Figuren in den Schatten stellt. Er wurde ursprünglich erfunden, als DC Comics nach dem phänomenalen Erfolg von „Superman“ einen weiteren Superhelden suchte. Obwohl Batmans erster Auftritt nur sechs Seiten lang war, hat seine über 85-jährige Laufbahn seine Bedeutung in der Comic-Welt unter Beweis gestellt.

Warum Batman? Vielleicht hat er überlebt, weil er im Gegensatz zu anderen Superhelden ein normaler Mensch ohne Superkräfte ist. Seine Kräfte verdankt er seinem Reichtum, seinen vielen Gadgets und seinen außergewöhnlichen Kampfkunst- und Akrobatikfähigkeiten. Doch letztendlich ist er immer noch ein Mensch und damit uns näher als fast alle anderen Superhelden. Er ist nicht unverwundbar (anders als beispielsweise der „Mann aus Stahl“), und daher ähneln auch seine Schwächen unseren. Seine Ursprünge – der tragische Tod seiner Eltern, der ihm den Entschluss gab, das Verbrechen zu bekämpfen – täuschen über eine Menschlichkeit hinweg, die ihm ein sehr sterbliches Gesicht verleiht.

Ein weiterer Grund für seine Beständigkeit ist Batmans Entwicklung. Mit etwa sechs Jahren brachte ich mir selbst das Lesen der Uhrzeit bei, um zu wissen, wann „Batman“ läuft. Der sehr kitschige, sehr kitschige Batman, dargestellt von Adam West, hat mich damals sehr beeindruckt. Die Entwicklung vom „Caped Crusader“ zum „Dunklen Ritter“ geschah nicht über Nacht, doch mit Tim Burtons Filmen in den 1980er-Jahren zog der Comic ein reiferes Publikum an. Er spiegelte einen viel düstereren, tiefgründigeren Superheldentyp wider, der ihm eine deutlich dreidimensionalere Ausstrahlung verlieh, und so entwickelte er sich im Laufe der Zeit weiter. Batman ist heute deutlich düsterer und bodenständiger als früher. Er ist psychologisch komplexer, und als Leser spüren wir seine Qualen. Das Bedürfnis, das Verbrechen zu bekämpfen, entspringt nicht dem Wunsch nach Ruhm oder Reichtum, sondern seiner frühen Kindheit und einem tiefen Schmerz in seinem Inneren, der ihn dazu treibt, sich denen entgegenzustellen, die seinem geliebten Gotham City Schaden zufügen wollen.

Wie heißt es so schön: „Das Wichtigste im Leben ist, man selbst zu sein. Es sei denn, man kann Batman sein. Dann sei Batman.“ Und trotz der psychologischen Komplexität der Figur: Wer wäre nicht gerne Batman? Verbrecher wie den Joker und den Riddler hinter Gitter bringen, mit Catwoman rummachen und sein Lebensziel leben, die Kriminalität in der eigenen Stadt zu beenden – all das sind Kennzeichen eines erfüllten Lebens im Dienste des Guten. Also, wenn du Batman sein kannst, sei immer Batman. Ich glaube jedoch, dass sich bereits jemand anderes diesen Job gesichert hat!

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